Abschalten, Energie tanken, aktiv sein…

 

Ich komme gerade von einer Rad-Tour, von der ich noch voller Euphorie und Glückshormonen strotze, während ich diese Zeilen schreibe… als ich während der Fahrt so die Natur beobachtete, hatte ich schon erste Gedanken zu diesem Text…

Und genau DESHALB liebe ich den Sport!

 

Abschalten, Energie tanken, aktiv sein… Früher war das für mich undenkbar und wenn mir jemand mal gesagt hätte, dass ich mein Geld mal in eine Fitness-Ausbildung oder diverses Sport-Equipment investiere, hätte ich denjenigen für verrückt gehalten… aber so ist das mit dem Leben, es ändert sich… und in diesem Fall war das mehr als nur positiv… während ich früher ein Couch-Potato war (und eine Zeit lang auch dementsprechend aussah 😉 ) würde ich mich heute zu den sportlicheren Personen zählen…

Ich werde bald 25 und habe jetzt „schon“ etwa 7 Jahre hinter mir, in denen ich „Sport“ zu meinen Hobbys zählen kann.

Angefangen hat es – wie bei vielen – mit „ich möchte ein paar überschüssige Kilos loswerden“… auch ich habe – wie viele 😉 – ein paar Anläufe gebraucht, bis es geklappt hat… Es ist aber nach und nach einfach viel mehr geworden als das…

Da das hier aber weniger eine ausführliche Vergangenheitsgeschichte werden soll, mache ich es kurz: angefangen habe ich, im Fitness-Studio zu schnuppern und dann immer disziplinierter an die Sache heranzugehen… ich habe viel gelesen, über Training und Ernährung, und es hat ein paar Monate gedauert, bis ich mir selbst Pläne zusammenstellen konnte, die Sache mit den Ganzkörpertrainings und Splits und Makro- sowie Mikrozufuhr etc. beherrscht habe und auch der optische Erfolg sichtbar war… in der Zeit des Krafttrainings habe ich dann auch die Trainerausbildung bei der PFA abgeschlossen, was ich bis heute nicht bereue, auch, wenn ich mich beruflich ganz anders entwickelt habe (was ich aber auch nicht bereue 😉 ).

Das Krafttraining bzw. Gerätekunde und auch der Inhalt zum Ernährungs-Teil der Ausbildung war für mich zu dem Zeitpunkt nicht mehr sehr neu, über den Input von Anatomie und Physiologie (so mühsam das Lernen auch war 😉 ) bin ich sehr dankbar! Die Teile waren neu für mich und sehr interessant! Ich blicke wirklich mit guter Erinnerung an diese Zeit zurück und hatte sehr viel Spaß an der Ausbildung.

Ist wirklich eine feine Sache, wenn da ein Haufen voller sportlicher Menschen mit irgendwie den gleichen, aber dann doch wieder ein bisschen unterschiedlichen Interessen zusammenkommen. Der Gesprächsstoff ging jedenfalls nie aus. 😉 Ich war zwar froh, die Ausbildung abgeschlossen zu haben, aber fand es gleichzeitig auch ein wenig schade, dass es dann vorbei war.

Und heute?

Also, mittlerweile bin ich ein wenig vom Krafttraining zum Ausdauertraining geswitched. Ich besuche das Fitnessstudio begleitend immer noch, aber speziell das Laufen hat es mir seit letztem Jahr angetan. Leider habe ich es dann gleich im ersten Jahr übertrieben und musste über den Jahreswechsel 8 Monate lang wegen Überlastungsschmerzen pausieren (Krankenhaus, Krücken, Bettruhe, war alles mit dabei)… von 0 auf 50km-Strecken macht der Bewegungsapparat dann leider doch nicht in einem Jahr mit, falscher Ehrgeiz (oder eher: ZU VIEL Freude an der Sache 😉 ) haben da Spuren hinterlassen, mit denen ich jetzt noch zu kämpfen habe, aber den Ausdauersport wollte ich dennoch nicht aufgeben, auch, wenn ich mir in dieser Zeit oft anhören konnte „lass das Laufen doch sein!“.

Durch diese Sache bin ich aber nun ein wenig Richtung Triathlon gegangen. Ich habe mir vor ein paar Monaten ein Rennrad gekauft und das Rad fahren macht mir seit an tatsächlich auch enorm viel Spaß (das Schwimmen ist halt noch ausbaufähig 😉 das dauert leider etwas, wenn man es nie richtig gelernt hat, aber ich bin dabei und hoffe, dass das noch wird). Somit hat es sich gut ergeben, dieses Jahr auch den eintägigen Triathlon Workshop der PFA zu besuchen und auch da konnte ein paar Dinge mitnehmen. Den ersten Sprint Triathlon habe ich nun schon hinter mir und freue mich – sofern körperlich möglich – auf viele weitere schöne Trainingseinheiten und Veranstaltungen.

 

Speziell nach der heurigen Verletzungsgeschichte steht für mich aber vor allem die Freude an der Sache und die Möglichkeit, sich überhaupt körperlich betätigen zu können (und gesund zu sein) an oberster Stelle. Auch, wenn ich aufgrund anderer Prioritäten – ein Büro-Job, den ich aber auch sehr gerne mache, damals noch das Studium nebenbei, … – beruflich (bisher, was aber wohl so bleiben wird) nicht den Weg im Fitness-Bereich eingeschlagen habe, so nimmt Sport (und das ganze Drumherum) doch einen sehr großen Teil meiner Zeit in Anspruch.

Ein sehr intensives Hobby, das ich aber gerne lebe. Dazu gehören neben dem Kernaspekt der Trainingseinheiten – speziell für den Triathlon – auch Anschaffungen von Equipment, Trainingsplanung, Beschäftigung mit Regeneration und Ernährung, Physio-Einheiten, und und und… und ja, auch das Vernetzen mit anderen ist in der „Generation Facebook“ ja kaum mehr wegzudenken… ich schreibe und blogge sehr gerne und liebe es, andere damit ein wenig motivieren und „mitreißen“ zu können (wenn man selbst ohne sportliche Gene geboren wurde und anderen zeigen kann, dass man „schafft“, wenn man will, ist das schon eine schöne Sache).

 

Also, ich bin froh, diese Ausbildung abgeschlossen zu haben, auch wenn sie mehr „einfach nur für mich“ und kein Einstieg in ein Trainer-Dasein war, so habe ich doch sehr viel mitnehmen können und blicke auf eine schöne Zeit zurück. 🙂

Danke dafür.

 

 

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